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Karlskirche Wien

Die Wiener Karlskirche (Hl. Karl Borromäus) ist eine römisch-katholische Kirche im 4. Wiener Gemeindebezirk. Sie liegt an der Südseite des zentrumsnahen Karlsplatzes und ist einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen und eines der Wahrzeichen Wiens.

 Karlskirche

Am 22. Oktober 1713, während der letzten großen Wiener Pestepidemie, gelobte Kaiser Karl VI. im Stephansdom, eine Kirche für seinen Namenspatron Karl Borromäus zu bauen, der auch als Pestheiliger gilt. Durch das kaiserliche Versprechen sollte die Pest von der Stadt abgewendet werden. Sie gehört daher zum Typus der Votivkirchen.
In Auftrag gegeben von Kaiser Karl VI., wurde sie von Johann Bernhard Fischer von Erlach als zentrale Verbindung zwischen Rom und Byzanz gestaltet. So lehnt sie sich an das Erscheinungsbild der Hagia Sophia an und imitiert die Trajanssäule.

Borromäus ist Schutzpatron der Universität Salzburg sowie der Seelsorger und Priesterseminaristen. Er wird bei Pestepidemien angerufen.

Karlskirche Karlskirche Karlskirche
Karlskirche Karlskirche Karlskirche
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Um die beiden Triumphsäulen winden sich Spiralreliefs mit Darstellungen aus dem Leben des heiligen Karl Borromäus. Karlskirche
Karlskirche Karlskirche Karlskirche
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Karlskirche    Karlskirche-1822<br><p>Ssource: <a target="_blank" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wienfluss-1822.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wienfluss-1822.jpg</a></p>Quelle: Wien - Geschichte in Bilddokumenten, Verlag C.H. Beck
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